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Die starke Stimme für ein soziales und ökologisches Appenzell Ausserrhoden. Yves Noël Balmer am 10. Februar 2019 in den Regierungsrat.

Mehr als Symbol-Politik
30. November 2018

Die Friedensglocke von Nagasaki welche neben dem Henry-Dunant-Museum in Heiden steht, erinnert mich immer wieder an meine eigene Werthaltung in meiner politischen Arbeit.

 

Die Glocke erinnert an den Atombombenabwurf in Nagasaki am 9. August 1945. Sie ist ein Geschenk der Universität und Stadt Nagasaki, Japan, an das Henry-Dunant-Museum in Heiden. Damit wird Henry Dunants Einsatz gegen Krieg und für Frieden gewürdigt. Das wurde am 30. April 2011 der Öffentlichkeit übergeben.

 

Mein Bezug zu diesem Mahnmal

Friedensglocke Heiden. Diese Glocke steht für mich als Mahnmal sich für eine soziale und ökologosche Gesellschaft einzusetzen.

beruht auf drei politischen Themen.

Frieden Der Abwurf der Atombombe in Nagasaki war eine der grässlichsten Taten in der Geschichte der Menschheit. Dieses Mahnmal erinnert mich daran, dass Nationalstaatlicher Grössenwahn und Egoismus uns in ein Elend stürzen können. Auch in Konfliktsituationen muss stets der Dialog, die Bereitschaft zu Kompromissen sowie das Streben nach Frieden im Vordergrund stehen.

Humanität Henry Dunant hat sich als Gründer des roten Kreuzes für Menschlichkeit auf den Schlachtfeldern eingesetzt. Sein Einsatz galt den verwundeten Soldaten welche hilflos liegengelassen wurden. Das rote Kreuz leistet noch heute einen unermüdlichen Einsatz unter  teilweise widrigsten Bedingungen, damit die Schwächsten dieser Erde eine Grundversorgung erhalten. Dies sollte uns Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder täglich darin erinnern, dass wir uns mit den Schwächeren dieser Erde solidarisch zeigen.

Energie Am 11. März 2011 fand die Katastrophe im Atomkraftwerk in Fukushima statt. Dies nur wenige Wochen bevor die Friedensglocke in Heiden eingeweiht wurde. Bei der Einweihung der Glocke war für viele Anwesende klar, dass wir uns von der Atomenergie verabschieden müssen. Appenzell Ausserrhoden deckt aber noch immer seinen Strombedarf zum grössten Teil mit Atomstrom. Es gibt noch viel zu tun, damit die Energiewende hin zu einheimischen und erneuerbaren Energien gelingt. Damit eng verbunden ist auch der Klimawandel, dessen Auswirkungen uns auch in Appenzell Ausserrhoden im Hitzesommer 2018 vor Augen geführt wurde.